Podcastjournal - Ausgabe 29
5. November 2007
Audio-Spam nimmt ja immer mehr zu… nicht in Podcasts, in Spam-Emails natürlich; aber das soll uns nur am Rande berühren. Ausführlich habe ich mich mit Jan Tißler vom Magazin upload unterhalten, über digitales Publizieren im Allgemeinen und über das Podcamp in Berlin vergangenes Wochenende im Besonderen; das scheint auf den ersten Blick ein voller Erfolg gewesen zu sein: brodelnde Kreativität und viele schwarze T-Shirts/Sweatshirts/Pullis. Neuvorstellung ist ein Video-Podcast, der mich etwas verwirrt hat: “Buschka entdeckt Deutschland”. Harz oder Hurz?
Wie man mit Nachhaltigkeit punkten will und gleichzeitig die eigene Reputation nachhaltig und endgültig zerstört, das hat der Energieriese e.on dieser Tage nachdrücklich bewiesen: Erst eine neue Strompreiserhöhung angekündigt, dann per Podcasts was von Gezeitenkraftwerken braseln … und dann die - mutmaßlichen - Ermittlungen des Bundeskartellamts wegen Preisabsprachen und anderer Gaunereien. Treffer, versenkt.
Wer wirklich nachhaltig sein will, senkt seinen persönlichen CO2-Spiegel und erfährt auf www.carbonfootprint.com, wo er ansetzen kann.
Das “Magazin für digitales Publizieren”, upload, findet Ihr hier, dort auch der schöne Artikel “Medienmogul in fünf Tagen”.
Und was “Buschka entdeckt Deutschland” angeht, erbitte ich mir sachdienliche Hinweise auf die Ernsthaftigkeit dieses Videopodcast-Unterfangens. Ich wartete ständig darauf, das da ein Teufelchen aus der Box springt und “Hurz!” kreischt.


Am 6. November 2007 um 01:52 Uhr
Wunderbar, diese Einschätzung von Buschka!!! Habe mich sehr amüsiert und muss dem leider zustimmen. Vollkommen.
Am 7. November 2007 um 00:16 Uhr
[…] Hammerschmidt hat mich auf dem BarCamp und PodCamp in Berlin interviewt. Das Ergebnis gibt es in der heute veröffentlichten Ausgabe 29 des Podcastjournal zu hören. Schön geworden, wie ich finde. Wusste gar nicht, dass ich so ernsthafte Sachen sagen kann […]
Am 1. Februar 2008 um 00:01 Uhr
Wer ist Doris Hammerschmidt??
Wenn schon zitieren, dann bitte auch richtig. Ich schreibe lediglich, daß ich mich an Klaus Bednarz orientiere. An Ihrer herausgequasselten Schreibe, Frau Hammerschmidt, nervt mich, daß Ihr Spaß, sich gern selbst zu hören, offenbar stärker ist als Ihr Gefühl für wirklichen Stil. Meine Mutter so plump zusammen mit Anna Netrebko zu nennen, ist schlicht eine Frechheit. Nicht originell, gar nüscht!
Wäre ich auf Ihren Beitrag hier früher aufmerksam geworden, hätte ich bei Ihnen am Wochenende einen toten Hering in den Briefkasten gelegt. Ich war nämlich in Berlin -weil mein Kollege Jan Vogel und ich mit “Buschka entdeckt Deutschland” für den Journalistenpreis “Der Goldene Prometheus” nominiert wurden.