Podcastjournal - Ausgabe 22
30. Juli 2007
Schockschwere Not: Podcasting am Ende? Die Kassandrarufe und Abgesänge scheinen sich zu mehren, oder ist das eine Art von web 2.0 - Sommerloch? Vor allem den privaten Podcastern scheinen Luft, Laune und Laberwürdiges auszugehen… Das darf doch nicht sein, deswegen diesmal im Podcastjournal: vernachlässigte Themen, Themen, Themen - und immer an die Hörer denken!
Die Auflistung der 50 populärsten deutschen web 2.0 - Seiten sollte man sich wirklich aufheben - und in 5 Jahren nochmal nachschauen, wer noch übrig ist. Huch, was ist denn los, mir ist so “endzeitlich” zumute. Aber auch im neuen pdf-Magazin “Der Podcaster” wird ja ein bisschen die Frage aufgeworfen, ob der Podcast-Hype schon vorbei ist? Niemals! Vielleicht braucht es ja nur ein paar Anschübe, ich probiers jedenfalls mal, hier die im Podcastjournal vorgestellten “Vorbild-Podcasts”:
Der Islamophonic – Podcast des britischen „Guardian“
Creativity for Peace – Podcast
Der Podcast der Frankfurter Neuen Presse
Wenn Ihr noch was gefunden habt, immer her damit, hier im Blog oder unter feedback@podcastjournal.de
Bis in zwei Wochen, Gruß, Doris Hammerschmidt


Am 30. Juli 2007 um 17:39 Uhr
Also das Thema Islam ist jetzt etwas was mich überhaupt nicht interessiert, aber es stimmt schon: es gibt immer Themen über die man berichten kann. Es kommt natürlich auch immer drauf an wie man es rüber bringt und ob es immer die gleichen “Rubriken” sind. Bei manchen Themen kann man ja so weit ausholen!
Mir würden nie die Themen ausgehen, schon allein wenn ich nur zum Einkaufen gehe (bin kein Stubenhocker), fallen mir immer neue Sachen ein über die man sich witzig machen könnte, oder einfach ernst diskutieren. Das Problem ist eben auch die Zeit.
Und ein guter Rat: Immer einen Notizzettel mit raus nehmen! Bis ich wieder @home ist, habe ich obt die Hälfte schon vergessen.
Am 31. Juli 2007 um 20:37 Uhr
Nein, ich denke eher das gegenteil ist der Fall: Das Podcasten, vor allem auch das private Podcasting, wird erst langsam durchstarten. Am Ende sind nur die, die darum einen Hype herbeigeschrieben haben. Auch das Bloggen war nicht von heute auf Morgen “in”. Geduld ist gefragt. Ich finde auf jeden Fall immer genug Themen und kämpfe eher mit der Technik (Provider).