Podcastjournal - Ausgabe 20
1. Juli 2007
Ich weiß nicht, was soll es bedeuten… wenn vom Podcastday 2007 so unschöne Berichte kommen. Unprofessionell fanden den Kongress in Köln die Einen, einfach nur langweilig die Anderen. Doris Hammerschmidt hat Einen gefragt, der dabei war, zudem einen Experten in Sachen Neue Medien: Prof. Dr. Thomas Schildhauer vom Institute of Electronic Business in Berlin. Unsere Neuvorstellung: der Blumenpod, Tipps vom Profi für alle Freunde des Bunten im Grünen.
Wie war er denn nun, der Podcastday 2007 in Köln? Na, hört oder schreibt selbst… aber wer es erst mal aus zweiter Hand lesen will, der kann das im Blog von Nicole Simon tun. Ganz schlimm scheint ja die Unterbringung der Referenten im Hotel gewesen zu sein, die Berichterstattung darüber bei einigen Teilnehmern nimmt fast mehr Platz ein als die Wiedergabe von Diskussionen, Panels etc..
Konsequent inhaltlich dagegen sind die Lehrangebote am “Institute of Electronic Business” in Berlin, dort kann man den privatwirtschaftlich finanzierten Studiengang “Leadership in Digitaler Kommunikation” besuchen.
Unsere Neuvorstellung diesmal: der “Blumenpod” von Frank Pachura - wer außer ihm weiß schon, was er gegen die Rhododendron-Zikade tun soll…

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Am 1. Juli 2007 um 22:15 Uhr
Erstens sehe ich nicht, wieso jemand die Verpflichtung haben sollte über einen Event nur das zu schreiben was Dich interessiert.
Gerne würde ich auch wissen woher Du entnimmst das Sinn und Zweck dieser Veranstaltung eine Leistungsschau der Szene sein soll.
Professionell Deinerseits wäre übrigens gewesen, die erste Zeile meines Artikels zu verstehen, denn ich berichte mitnichten aus zweiter Hand, sondern als Mitorganisatorin aus einer noch ganz anderen Perspektive.
Aber das hätte ja nicht in die gewünschte Tonart des Beitrages gepaßt, gell.
Am 2. Juli 2007 um 10:35 Uhr
Hallo Nicole,
Erstens - das hab ich gar nicht verlangt, mitnichten stelle ich mein Interesse in den Mittelpunkt, das war nur eine Beobachtung…
Gerne wüsste ich, warum Du als Profi nicht der Meinung bist, dass so ein Kongress bzw. seine Wiedergabe auf der offiziellen website nicht eben - auch - eine “Leistungsschau” ist…
Professionell war die Formulierung “aus zweiter Hand” vielleicht nicht, sie sollte aber - ganz entgegen Deiner Reaktion - vor allem honorieren, dass in Deinem Blog alles sehr gut zusammengefasst ist, dass viele andere Berichte zu lesen sind, ich dachte eigentlich ich hätte das im Großen und Ganzen ganz anerkennend formuliert…
Aber das, vermute ich, hätte den Schnappreflex zu sehr gemildert?
Am 2. Juli 2007 um 23:02 Uhr
Doris, wer soviel Wert auf Professionalität legt muß sich daran auch messen lassen.
“Aus zweiter Hand” suggeriert ohne direkte Kenntnis weil nicht dabei gewesen. Fast alle Berichte sind aus erster Hand, ob subjektiv oder objektiv sei dahingestellt.
Die Forderung nach einer Leistungsschau (in dieser Formulierung ist das eine Forderung) ist eine Anregung, aber dafür muß es das Thema auch hergeben. Der Podcastday ist Teil des Medienforums und somit nicht angetreten eine solche L. zu veranstalten.
Die Lektion aus dem letzten Jahr war u.a. daß gerade die privaten Podcaster kein Interesse an den dortigen Themen haben und wurden daher folgerichtig dieses Jahr nicht spezifisch angesprochen.
Mit anderen Restriktionen die sich aus der Organisation ergaben, war ein Ausbau auch nicht möglich. Für nächstes Jahr ist sowohl die Kombination mit dem Medienforum zu überdenken als auch ob und wie man private Podcaster mit einbinden möchte bzw. ob man eine sogenannte Leistungsschau haben will.
Soweit bin ich davon noch nicht sonderlich überzeugt was der Sinn und Zweck sein soll- denn für eine solche muß auch genügend Material vorhanden sein, damit das Ganze nicht zu einer Farce wird.
Nicole
Am 5. August 2007 um 14:08 Uhr
danke fuer die blumen
viele gruesse frank pachura
ps. an dem klang arbeite ich noch